leichte·ch

Sicherheit & Souveränität

Gebaut von einer Schweizer IT-Security-Firma. Mit hohen Ansprüchen an Datenschutz und digitale Souveränität.

🇨🇭 Software made in Switzerland

Entwickelt von der Limacher Informationssicherheit GmbH in Zürich.

🖥️ Alle Server in der Schweiz

Betrieben auf einer Schweizer Infrastruktur, basierend auf Open Source. Keine US-Cloud.

🛡️ Schweizer IT-Security

Betrieben von der Limacher Informationssicherheit GmbH.

🏛️ Digitale Souveränität

Schweizer Infrastruktur, offene Modelle, kein Anbieter-Lock-in.

📖 Quellcode offen

Die Applikation ist quelloffen unter AGPL-3.0. Trainingsdaten und Prompts sind nicht öffentlich.

🔒 Lokale Variante

Wer mag, übersetzt komplett im Browser – ganz ohne Server. Zur lokalen Variante (experimentell).

Warum der Ort der Datenverarbeitung zählt

Gerade an Schulen, in sozialen Institutionen und im Gesundheits-Bereich ist der Datenschutz heikel: Namen, Diagnosen, Förderbedarf, Betreuung, familiäre Situationen – das sind besonders schützenswerte Personendaten im Sinne des Schweizer Datenschutzgesetzes (revDSG). Wer solche Texte in ein Online-Werkzeug eingibt, verarbeitet diese Daten dort, wo das Werkzeug betrieben wird – und damit unter der dort geltenden Rechtsordnung.

Schon die blosse Eingabe solcher Personendaten in ein System ausserhalb der Schweiz kann deshalb problematisch sein. Bei deutschen oder EU-Anbietern gilt europäisches Recht, bei vielen anderen letztlich US-Recht – jeweils mit anderem Schutzniveau und anderen Zugriffsmöglichkeiten staatlicher Stellen. Die datenschutzrechtliche Verantwortung dafür bleibt bei der Stelle, die den Text eingibt – etwa der Schule, dem Amt oder der Institution –, nicht beim Anbieter.

Der Firmensitz eines Anbieters sagt zudem wenig darüber aus, wo die Daten tatsächlich verarbeitet werden. Viele Dienste, die sich „deutsch" oder „europäisch" geben, laufen im Hintergrund auf den grossen US-Cloud-Plattformen (etwa Amazon AWS, Microsoft Azure oder Google Cloud). Über Gesetze wie den US CLOUD Act können US-Behörden auf Daten dieser Anbieter zugreifen – unabhängig davon, in welchem Rechenzentrum die Daten physisch liegen. Für Schüler-, Klienten- oder Patientendaten ist das ein reales Risiko, das man einem Tool von aussen kaum ansieht.

Bei leichte.ch ist das anders – und zwar bewusst:

  • Server in der Schweiz. Betrieben auf Schweizer Infrastruktur, keine US-Cloud.
  • KI in der Schweiz. Die Übersetzung läuft über einen Schweizer KI-Dienst bei Infomaniak, nicht über einen US-Anbieter.
  • Schweizer Recht. Betrieben von einer Schweizer Firma und dem revDSG unterstellt.
  • Datensparsam. Kein Tracking, keine Werbung; die zu übersetzenden Texte werden nicht dauerhaft gespeichert.
  • Maximale Kontrolle möglich. Wer gar keine Übertragung wünscht, nutzt die lokale Variante – die Übersetzung läuft dann komplett im Browser, der Text verlässt das Gerät nie.

Das ist keine Rechtsberatung, und die Verantwortung für den Umgang mit diesen Daten bleibt bei der eingebenden Stelle – Schule, Amt oder Institution. Aber leichte.ch ist so gebaut, dass dieses Risiko von vornherein so klein wie möglich ist – Datenschutz ist hier nicht nur ein Versprechen, sondern in der Architektur angelegt.

Vulnerability Disclosure Policy

leichte.ch wird von der Limacher Informationssicherheit GmbH betrieben. Diese Policy richtet sich an Sicherheitsforscher und beschreibt, wie Sie Schwachstellen verantwortungsvoll an uns melden.

Autorisierung

Wenn Sie sich bei Ihrer Forschung nach bestem Wissen an diese Policy halten, betrachten wir Ihre Tätigkeit als autorisiert. Wir arbeiten dann mit Ihnen zusammen, um das Problem rasch zu verstehen und zu beheben, und leiten keine rechtlichen Schritte gegen Sie ein. Sollte ein Dritter rechtliche Schritte einleiten, machen wir diese Autorisierung bekannt.

Richtlinien

Unter „Forschung" verstehen wir Tätigkeiten, bei denen Sie:

  • uns so früh wie möglich informieren, sobald Sie ein echtes oder mögliches Sicherheitsproblem entdecken;
  • Datenschutzverletzungen, Beeinträchtigungen der Nutzung, Störungen von Produktivsystemen sowie Zerstörung/Manipulation von Daten vermeiden;
  • Exploits nur so weit einsetzen, wie es zum Nachweis nötig ist – keine Datenabflüsse, kein dauerhafter Zugang, kein Pivotieren auf andere Systeme;
  • uns angemessen Zeit geben, das Problem zu beheben, bevor Sie es veröffentlichen;
  • keine große Zahl minderwertiger Meldungen einreichen;
  • bei Fund sensibler Daten den Test sofort stoppen, uns benachrichtigen und die Daten nicht weitergeben.

Nicht erlaubte Testmethoden

  • Denial of Service (DoS/DDoS) oder andere Tests, die den Zugriff auf Systeme oder Daten beeinträchtigen;
  • physische Tests (z. B. Zutritt) und Social Engineering (z. B. Phishing, Vishing).

Geltungsbereich

Diese Policy gilt für leichte.ch und zugehörige, von der Limacher Informationssicherheit GmbH betriebene Dienste. Die zu übersetzenden Texte werden über einen Proxy an einen Schweizer KI-Dienst gesendet und nicht dauerhaft gespeichert. Wer keine Übertragung wünscht, nutzt die lokale Variante (Übersetzung komplett im Browser).

Eine Schwachstelle melden

Meldungen bitte an info@limacher-itsec.ch. Hilfreich ist:

  • Ort der Schwachstelle und mögliche Auswirkung;
  • nachvollziehbare Schritte (Proof of Concept, Skripte oder Screenshots);
  • nach Möglichkeit auf Englisch.

Was Sie von uns erwarten können

  • Wir bestätigen den Eingang Ihrer Meldung innert 3 Arbeitstagen.
  • Wir bestätigen die Schwachstelle nach bestem Vermögen und sind beim Behebungsprozess so transparent wie möglich.
  • Wir halten einen offenen Dialog aufrecht.

Verschlüsselte Meldung (PGP)

Für vertrauliche Details verwenden Sie bitte unseren öffentlichen PGP-Schlüssel: pgp-key.asc (Melchior Limacher <mli@limacher-itsec.ch>).

Fingerprint: 9A65 ABF9 25D6 6BF3 4A69 1B84 B86A 8864 A8C8 0C42

Stand: 19. Juni 2026

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